ADAC Automobilclub Hof e.V. 

Auch im Jahr 2018 wollen wir (Oldtimer-)Ausfahrten organisieren.

Anita mit Fiat 500 Bj. 67

Hier 3 Vorschläge für Ausfahrten

1. Zur Kuchenmühle (Mittagessen) und weiter zur Kirschblüte nach Kirchehrenbach (Kaffee) (gute 100km Fahrstrecke)

Die Kuchenmühle ist auch ein beliebter Oldtimertreff

2. Schloss Metternich (Mittagessen) und Soos (etwa 80km)

Auf der Rückfahrt besuchen wir dann die blubbernden Quellen im Naturreservat Soos.

3. Zum Deutschen Kameramuseum nach Plech

(Mittagessen und Kaffee in Bernheck)

Die Strecke geht komplett über die B2 und ist gute 100km lang. Das Museum hat z.Zt. wegen Renovierung geschlossen, wird aber ab Frühjahr 2018 wieder geöffnet haben

Alle Fahrten wollen wir im Frühjahr/Sommer 2018 nur bei schönem Wetter - bei Sonnenschein - machen.

Selbstverständlich sind Gäste immer gerne willkommen!

Die genauen Termine werde ich über e-Mail rechtzeitig bekannt geben.

Der kleine Unterschied aus der Sicht eines Motorradfahrers!

Ich meine nicht den Unterschied zwischen Mann und Frau, sondern den, zwischen Zweirad- und Vierrad-Lenkern.

Eigentlich gibt es keine Unterschiede, jeder kommt auf seine Weise zum Ziel und jeder mit einem Grinsen auf dem Gesicht .....meistens.                                                                     Fangen wir mal mit der Gruppe der Vierradaspiranten an.                                                      Für diese Volksgruppe ist die Welt eine Scheibe. Egal wo auch immer, er sieht alles durch die Scheibe ohne direkt die Umwelt wahr zu nehmen. Die Umwelt fliesst an ihm vorbei, ohne dass er daran eigentlich teil nimmt.                                                                                                  Wieviel anders ist es mit dem Zweiradfahrer. Für den Zweiradfahrer ist die Fortbewegung wie fließendes Wasser. Er fließt praktisch in die Landschaft hinein, wie ein Bächlein, das durch Wiesen und Felder mäandert. Oder wie ein reißender Gebirgsbach, der ungestüm und rauschend dem Ziel zustrebt. Der Motorradfahrer erfährt mit allen Sinnen seine Umwelt, in die er hinein fließt. Jeder Wald, duftendes Heu, jeder Misthaufen am Strassenrand und auch jede frisch gemähte Wiese wird anders Wahrgenommen und auch sinnlich verwertet.

Und .................erzeugt Glücksgefühle!

Solche Sinneseindrücke wirken wie ein Rausch auf den Fahrer und dazu kommt noch das Klangerlebnis des Motors, das er ausschließlich mit der Gashand intoniert. Die Melodie kann zwischen leise taktenden Trommelschlägen und einem Pauken-Stakkato variiert werden. Vergleichbar mit dem Bolero von Moris Ravel.                                                                 Einem Autofahrer bleiben diese Eindrücke verwehrt. Er sitzt ja hinter der Scheibe. Jede Fliege und jeder Käfer sowie auch das betörende Motorenlied wird abgefiltert. Ich wundere mich immer, wenn Autofahrer leidenschaftlich von ihren Fahrerlebnissen berichten. Hört man aber mal genauer hin, dann sind es immer nur die Eindrücke der Landschaften, die sie mit ihrem Fahrzeug erreicht haben. Nicht aber die Fahrerlebnisse bis zu ihrem Ziel. Höchstens Stauerlebnisse unter Umständen von mehreren Stunden.                                                       Für den Motorradfahrer zählen ganz andere Dinge. Jeder Teerfleck oder auch feine Splittreste auf der Strasse müssen blitzschnell verarbeitet und in richtige Reaktionen umgesetzt werden. Sonst ist der Motorradfahrer die längste Zeit einer gewesen.               Der Autofahrer braucht sich um solche Nebensächlichkeiten nicht zu kümmern. Ihm ist es egal, ob ein Loch oder Splittreste die Straße verunstalten. Das Auto schluckt alles. Das heißt also, dass ein Motorradfahrer wesentlich schneller und bewußter reagieren muss wie ein Autofahrer.                                                                                                                            Wenn die Haftgrenze nur eines Reifens überschritten wird, bedeutet das für den Autofahrer ein leichtes Schlenkern und ..........den Fuss vom Gas. Für den Motorradfahrer kann es das Ende sein.                                                                                                                                     Und genau das macht den Reiz des Fahrens mit dem Motorrad aus und genau das wollte ich einmal zum Ausdruck bringen. Eigentlich sollten Autofahrer auf jeden Motorradfahrer neidisch sein, denn der lebt und erlebt die Fortbewegung wesentlich intensiver, wie einer der nur hinter der Scheibe sitzt.                                                                                                Einen einzigen Vorteil bietet das Auto gegenüber den Motorrad, nämlich das Fahren im Winter. Das ist aber auch schon alles. Selbst eine Fahrt im Regen kann für den Motorrad-fahrer ein Genuss sein, wenn er nur die richtige Kleidung hat.                                                    So, das wollte ich den Autofahrern mal ins Bewusstsein rufen, die meinen den armen Teufel Motorradfahrer belächeln zu müssen, wenn sie ihn dann mal auf der Autobahn überholen. Auf Landstraßen ist das in der Regel sowieso nicht gut möglich.

Motorradfahren ist die höchste Stufe der Vollkommenheit, die eine Fortbewegung überhaupt bieten kann

Herbert aus Hof im November 2013